Die Schatzsuche

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“Es sieht dunkel aus hier drin…” 

“Hast du Angst, Jonas?” 

“Nein.” 

“Bist du sicher?” 

“Ja, ich bin sicher. 

“Bist du sicher? Es ist dunkel hier drin, und ich will nicht, dass du verletzt wirst.” 

“Nein, ich bin mir sicher. Es ist dunkel hier drin, und ich will nicht auf den losen Stein treten.” 

Sie hatten stundenlang gegraben, bis die Sonne untergegangen war. Der Mond war voll und hell. Die Höhle, die sie gesucht haben, war dunkel. 

“Hey Jonas?” sagte Eric. “Hörst du das?” 

“Was hören?” 

Sie hörten etwas wie einen kleinen Riss hier und dort. 

“Seid ihr beide taub? Es hört sich an, als ob jemand versucht, die Wände einzuschlagen!” schrie Eric, als er begann ein kleines Loch zu graben. 

“Ich bin mir nicht sicher”, antwortete Jonas. “Für mich klingt das eher wie ein Sirenengesang. Ich habe von Sirenen in Filmen gehört, als ich jünger war.” 

“Schon gut, schon gut. Du bist ein Geek, das weißt du, oder?” 

“Entschuldige, Eric…” 

“Wir werden früh genug da sein. Sei vorsichtig.” 

Die anderen beiden machten sich an die Arbeit. Beide gruben mit derselben Präzision. Sie können nicht älter als 16 gewesen sein, aber sie hatten das schon seit Jahren gemacht. Es war Teil ihrer Kindheit, das Bedürfnis, die verborgenen Schätze der Welt zu entdecken. 

Sie hatten diese Höhlen schon seit Tagen erforscht. Es schien weniger dunkel geworden zu sein, je tiefer sie in die Höhle gingen. Jetzt waren sie so tief in der Höhle, dass es sich anfühlte, als würden sie in einen kleinen Raum gedrängt. Es war dunkel, aber ihre Taschenlampen beleuchteten einen kleinen Kreis in der Höhle. 

Sie hatten einen Weg gefunden, die Welt des Goldes zu betreten. Es war ein mystischer Schatz, der vor den Augen der Menschen verborgen war. Eine Karte, die zu einer Welt aus Gold führte, die in irgendeinem Berg in der Welt der Lebenden versteckt war. Eric, eines der jüngeren Mitglieder dieser Expedition, hatte gedacht, es sei ein böser Traum gewesen, aus dem er gerade aufgewacht war. Er war sich nicht mehr sicher, was real war. 

“Hey Jungs, steht auf! Ich glaube, wir haben etwas gefunden”, sagte Eric, während er weiter zog und Jonas die Hände schüttelte. “Kommt schon! Lasst uns nachsehen, was wir gefunden haben.”

Sie gingen beide vorwärts zu der Stelle, an der sie den kleinen Riss spürten. Da war er, eine kleine Öffnung. Sie spürten beide sofort den kalten Boden. Der Eingang war perfekt gesäubert worden, als wäre seit Anbeginn der  Zeit niemand mehr hier gewesen. Sie begannen beide zu graben.

Beide gruben 5 Stunden lang. Schließlich waren sie fertig und nahmen ihre Taschenlampen in die Hand, um den Boden zu untersuchen. Zu ihrer Erleichterung war alles in Ordnung, und der Eingang war völlig sauber und intakt. Der Eingang führte in einen langen Korridor. 

“Hey Eric, sieh dir das an.” Sagte Jonas. “Sieht aus, als ob er in den Tunnel führte, aus dem wir reinkamen.” Eine Minute verging. “Wir müssen nicht hineingehen.” 

“Kommt schon, Leute, da vorne sieht es gut aus”, sagte Eric, als er zum hellen Mond hinaufblickte. “Schaut euch den Mond an und lächelt.” 

“Was ist das? Hier ist nichts drin!” Sagte Jonas. “Ich bin bereit zu gehen.” 

“Nur noch eine Minute.” Sagte Eric, als er nach seiner Taschenlampe griff. 

“Ich gehe ohne dich.” Sagte Jonas, als er sich umdrehte und aus dem Tunnel ging. 

“Ach, komm schon. Wir sind hier noch nicht fertig. Du kannst nicht gehen, wenn wir die Karte gefunden haben.” Sagte Eric. “Wir müssen mehr Schätze finden.” 

“Ich dachte, du hast gesagt, hier wäre nichts drin.” Sagte Jonas, als er Eric mit einem sarkastischen Lächeln anblickte: “Wir gehen nicht weg.” 

“Wie auch immer, hört einfach auf.” Eric sagte: “Ich weiß, du hast Angst, aber hier ist nichts drin.” Als er an Jonas vorbei ging und sich in den dunklen Tunnel begab. “Folge mir einfach.” 

“Ich will, dass es aufhört.”, sagte Jonas. 

“Dann folge mir.” antwortete Eric, als er vor ihm ging. 

“Ich habe Angst. Was auch immer da unten ist, es wird uns töten.” Sagte Jonas. “Wir kommen hier nicht lebend raus.” 

“Du brauchst keine Angst zu haben. Das ist gar nicht so schlimm.” Sagte Eric, als er zum Eingang des Tunnels kam. “Das könnte sogar Spaß machen.” 

“Was ist los?” Sagte Jonas, als er nach unten sah. 

“Hey, was gräbst du da?” Eric schrie unter ihnen. “Ich habe etwas gefunden.” 

“Was ist es?”, sagte Jonas.

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