Heimkehr

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Charles kehrte zu seinem Elternhaus zurück, weil er zufällig in der Gegend war. Er verbrachte einige Zeit damit, in Erinnerungen zu schwelgen, als er etwas Seltsames bemerkte…

Plötzlich fand sich Charles vor der Eingangstür seines längst verlassenen Elternhauses wieder. Wie war er überhaupt hierher gekommen? Wonach hatte er gesucht? Fragte er sich und fühlte sich überfordert.

Er stieß die Tür auf, halb in der Erwartung, von dem Geruch der Kochkünste seiner Mutter überfallen zu werden.

Als er eintrat, bemerkte Charles ein seltsames Gefühl. Etwas, das er nicht genau benennen konnte, aber von dem er wusste, dass es da war. Das Haus war gespenstisch ruhig. Das Haus war immer voller Leben gewesen, und jetzt schien es unheimlich still zu sein.

Er konnte es nicht einordnen, aber er wusste, dass etwas nicht stimmte. Es war, als ob das Haus ihm etwas sagen wollen würde, aber er konnte nicht sagen, was es war. Er schaute sich um und sah ein seltsames Gemälde an der Wand hängen. Es zeigte einen merkwürdigen Mann, dachte er. Er konnte keine besonderen Details an ihm erkennen, aber irgendetwas an dem Gemälde kam ihm bekannt vor.

Er beschloss, das Gemälde zu ignorieren und begann, durch das Haus zu wandern. Er schaute in jedes Zimmer. Überall waren Fotos zu sehen. Einige Bilder zeigten Charles lächelnd, während andere Charles umgeben von Fremden zeigten.

“Es gibt eine Menge Bilder von mir”, dachte er. “Wo kommen all diese Leute her?”

“Vielleicht sind sie aus meiner Kindheit”, überlegte Charles. “Vielleicht sind sie aus meinem alten Zimmer zu Hause.”

Er versuchte, sich zu erinnern, aber es gelang ihm nicht. Das Haus war immer noch ein Rätsel für ihn. Das Gefühl in diesem Haus begann stärker zu werden.

Er ging ins Atelier. Es sah aus wie ein altes Album. “Wahrscheinlich meine alten Sachen”, dachte Charles. Er begann, die Bilder durchzugehen. Er spürte, wie er langsam die Fassung verlor und er wurde immer frustrierter. Er wollte es nicht glauben. Wie konnte er eine solche Sammlung von Fotos zurücklassen? Was hatte er vergessen?

Er konnte es nicht mehr ertragen. Er konnte nicht der Einzige sein. Er brauchte Antworten. Er musste seine Mutter finden.

Er ging die Treppe hinauf in sein altes Zimmer. Es war so staubig und abgenutzt, dass sich alles staub- und knochentrocken anfühlte. Das Haus war so tot wie die Bilder im Haus.

Er schaute in den Spiegel. “Wo bist du hin, Mama?”, fragte er. Er war schon immer eine kleine Heulsuse gewesen, aber seine Mutter nahm ihm das nicht einmal übel. Sie sagte einfach, dass er nun mal so sei.

Er hörte ein Geräusch von der Hintertür. “Mama? Mama, wo bist du?”, rief er.

Nun wieder ein Geräusch von der Vordertür. “Mama? Mama?”, wiederholte er.

Charles rannte die Treppe hinunter zur Vordertür. Er zögerte nicht einmal hinauszurennen. Es fühlte sich an, als hätte das Haus ihm gesagt, er solle es tun, aber was sollte er auch machen? In diesem Haus gab es nichts außer seinen Erinnerungen.

Er rannte die Straße hinunter und suchte nach einem Licht am Ende des Tunnels. Da war es, ein kleines Licht in der Ferne. Es wurde heller und heller.

“Mama! Mama! Ich bin’s, Charles! Ich bin’s, dein Sohn!”, schrie er und rannte auf das Licht zu.

Er rannte, bis er nicht mehr laufen konnte. Seine Beine begannen zu versagen. Er versuchte, sich aufzurappeln, aber er konnte es nicht. Er blieb einfach auf dem Boden liegen.

Die Lichter wurden heller und heller. Charles schloss seine Augen. Er spürte, wie er immer schwächer wurde. Er versuchte, das Licht zu erreichen, aber es wurde immer größer. Er wusste, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis es ihn treffen würde.

“Mama!”, schrie er.

“Charles! Charles! Charles! Charles! Wach auf!”

Charles öffnete seine Augen. Er lag in seinem Bett und starrte an die Decke. Er fühlte etwas auf seiner Stirn. Er berührte sie und fand eine kleine Narbe. Er konnte sie sich nicht erklären, aber er wusste, dass sie da war.

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